Checkliste Angehörigenpflege Schweiz
Alles Wichtige auf einen Blick – strukturiert und praxisnah.
Diese Checkliste hilft, die häusliche Pflege in der Schweiz systematisch aufzubauen. Sie deckt medizinische, organisatorische, finanzielle und rechtliche Punkte ab und lässt sich einfach abarbeiten. Für eine persönliche Beratung stehen wir kostenlos zur Verfügung.
Schnellüberblick
| Medizinisch | Hausarzt, Diagnosen, Medikamentenplan, Impfungen |
| Pflege | Spitex-Abklärung, Pflegeplan, Verordnungen |
| Organisation | Termine, Fahrten, Ansprechpersonen |
| Finanziell | HE, EL, Assistenzbeitrag, Restfinanzierung |
| Rechtlich | Vorsorgeauftrag, Patientenverfügung, Vollmachten |
| Notfall | Kontakte, Alarmsystem, Medikamentenliste |
Voraussetzungen
- Zeit für eine gemeinsame Sichtung der Unterlagen mit der pflegebedürftigen Person.
- Zugriff auf Personalien, Versicherungsausweise und Vollmachten.
- Bereitschaft, offene Punkte schrittweise abzuarbeiten.
Leistungen im Detail
- Erste Schritte: Diagnose, Bedarfsabklärung, Rollenverteilung in der Familie.
- Wichtige Unterlagen: AHV-/IV-Ausweis, Krankenversicherungskarte, Personalausweis, Testament, Vorsorgeauftrag.
- Ärzte: Hausarzt, Fachärzte, Zahnarzt – mit Adressen und Kontaktdaten.
- Medikamente: aktueller Medikationsplan, Allergien, Wechselwirkungen.
- Hilfsmittel: Rollator, Rollstuhl, Pflegebett, Alarmknopf, Anpassungen im Bad.
- Finanzierung: HE, EL, Assistenzbeitrag, Krankenkasse, kantonale Beiträge.
- Notfallkontakte: Angehörige, Hausarzt, Spitex, Notfalldienst 144.
- Vorsorgeunterlagen: Vorsorgeauftrag, Patientenverfügung, Bank- und Versicherungsvollmachten.
Kostenlose Pflegeberatung Schweiz
Wir unterstützen Sie kostenlos und unverbindlich – von der Antragstellung bis zur Organisation der Betreuung.
Schritt für Schritt
- 1
Situationsanalyse
Was funktioniert, wo bestehen Risiken?
- 2
Unterlagen zusammenstellen
Ordner mit allen wichtigen Dokumenten anlegen.
- 3
Medizinische Basis sichern
Hausarzt, Medikamente, Impfstatus, Notfallmedikation.
- 4
Pflege und Entlastung planen
Spitex, Betreuungsdienste, Tagesstruktur, Ferienentlastung.
- 5
Finanzen ordnen
Anträge stellen, Konten und Zahlungen strukturieren.
- 6
Rechtliche Vorsorge
Vorsorgeauftrag, Patientenverfügung, Vollmachten.
- 7
Notfallplan sichtbar aufhängen
Adressen, Telefonnummern, Medikamentenliste.
Typische Fehler vermeiden
Kostenlose Pflegeberatung Schweiz
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Häufige Fragen (FAQ)
Wo bekomme ich eine Vorlage für einen Notfallplan?
+
Über Spitex, Pro Senectute, Alzheimer Schweiz oder auf ch.ch. Wir stellen Ihnen gerne eine Vorlage im Beratungsgespräch zur Verfügung.
Wie oft sollte die Checkliste aktualisiert werden?
+
Mindestens einmal jährlich sowie nach jeder wesentlichen Veränderung (Spitalaufenthalt, neue Diagnose, Umzug).
Gibt es einen Download?
+
Ja, unsere Pflegeberatung stellt eine kompakte Vorlage zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns – die Beratung ist kostenlos und unverbindlich.
Passende Ratgeber Schweiz
Persönliche Beratung
Sie möchten wissen, welche Leistungen oder Unterstützungsmöglichkeiten in Ihrer persönlichen Situation bestehen? Unsere Pflegeberater informieren Sie kostenlos und unverbindlich und helfen Ihnen dabei, die nächsten Schritte zu planen.
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Ihre Anfrage – wir melden uns rasch.
Offizielle Quellen (Schweiz)
- ch.ch – Das Schweizer Behördenportal
- bsv.admin.ch – Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV)
- ahv-iv.ch – Informationsstelle AHV/IV
- admin.ch – Der Bundesrat / Bundesverwaltung
- spitex.ch – Spitex Verband Schweiz
- Kantonale Ausgleichskassen, IV-Stellen und Sozialdienste
Alle Angaben ohne Gewähr. Beträge und Regelungen Stand 2025 – massgebend sind die offiziellen Publikationen des BSV, der Ausgleichskassen, IV-Stellen und der zuständigen kantonalen Stellen.